Volksschule St. Veit am Vogau für vorbildliches Schulwegprojekt ausgezeichnet
Der österreichische Verkehrssicherheitspreis AQUILA 2025 würdigt auch heuer wieder herausragende Initiativen, die einen aktiven Beitrag zur sicheren Mobilität leisten. Der Preis des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV) wird alle zwei Jahre vergeben und zeichnet Projekte aus, die innovative Wege beschreiten, um Verkehrsunfälle zu vermeiden und Bewusstsein für sichere Mobilität zu schaffen.
In der Kategorie „Kindergärten und Volksschulen“ wurde die Volksschule St. Veit am Vogau mit dem 3. Platz prämiert. Mit ihrem Mitwirken am Forschungsprojekt „Auf vertrauten Wegen – Wirkungen des Schulumfeldes auf die selbstbestimmte Mobilität von Kindern in Regionalstädten / Ortskernen“ setzt die Schule ein beispielhaftes Zeichen für kindgerechte Verkehrsplanung und aktive Beteiligung der Kinder am Verbesserungsprozess.
Gefährliche Stellen erkennen und gemeinsam Lösungen entwickeln
Im Rahmen des Forschungsprojekts wurden im Zeitraum von September 2024 bis März 2025 Workshops in einer Schulklasse durchgeführt. Diese Workshops verfolgten ein klares Ziel:
Kinder aktiv darin einzubinden, Gefahrenstellen entlang des Schulwegs zu identifizieren und gemeinsam Maßnahmen zur Verbesserung zu entwickeln. Die Erkenntnisse aus Kindersicht fließen dabei unmittelbar in die weitere Verkehrsplanung der Gemeinde ein.
Die Gemeinde St. Veit am Vogau hat bereits erste Empfehlungen umgesetzt. Darunter eine Drop-Off Zone und einen neuen Zugang zum Schulgebäude für Nicht-Buskinder. Weitere Schritte zur Verbesserung des Schulumfelds werden von verkehrplus fachlich begleitet.
Die Jury würdigte die intensive Einbindung der Kinder, die praxisnahe Herangehensweise sowie den unmittelbaren Nutzen für die lokale Verkehrsplanung. Das Projekt zeigt, wie wertvoll es ist, wenn Gemeinden und Schulen gemeinsam daran arbeiten, Kindern selbstbestimmte, sichere und angstfreie Wege im Ortskern zu ermöglichen.