Wie kann der Griesplatz künftig zu einem lebendigen, grünen und klimaresilienten Stadtraum werden? Mit dieser Frage hat sich die Stadt Graz im Rahmen eines EU-weiten Gestaltungswettbewerbs beschäftigt – und auch wir waren mit einem eigenen Entwurf dabei.
Unter dem Motto „ALLES GRÜN“ haben wir den Griesplatz als lebendiges Ökosystem gedacht. Ein grünes Blätterdach aus rund 180 Bäumen überspannt den Platz und schafft einen zusammenhängenden, schattigen Stadtraum. Entsiegelte Flächen, großzügiger Wurzelraum und das Schwammstadt-Prinzip bilden dabei die Grundlage für mehr Grün und einen robusten Umgang mit Hitze und Starkregen.
Auch die Mobilität spielt in unserem Entwurf eine zentrale Rolle: Eine „Rundum-Grün“-Ampelschaltung ermöglicht Fußgänger und Radfahrenden ein gleichzeitiges, sicheres Queren und macht die Platzmitte zum verbindenden Gelenk zwischen den unterschiedlichen Bereichen.
Grüne und blaue Intarsien, Natursteinflächen und klar gegliederte Verkehrsbereiche schaffen einen vielfältigen und flexibel nutzbaren Platz – für Markt, Aufenthalt, Radverkehr, Anlieferung und Begegnung. So wird aus dem Griesplatz ein funktioneller, grüner und schöner Raum, der Mobilität, Klimaanpassung und Aufenthaltsqualität miteinander verbindet.
Mit unserem Beitrag konnten wir unsere Ideen für die zukünftige Entwicklung eines der bedeutendsten Plätze der Grazer Innenstadt einbringen und zeigen, wie aus einem stark verkehrsgeprägten Raum ein grüner und lebendiger Stadtplatz werden kann.
Projektteam:
verkehrplus ZT GmbH
Pentaplan ZT GmbH
zwoPK Landschaftsarchitektur Rode Schier Wagner OG
Impressionen aus dem eingereichten Gestaltungsentwurf:

