In der Stadtgemeinde Steyregg in Oberösterreich gab es im Umfeld des Schulzentrums in der Kirchengasse zu Schulbeginn unübersichtliche Situationen: Durch erhöhtes Kfz-Verkehrsaufkommen (Hol- und Bringverkehre) hielten sich Kinder und Autos gleichzeitig im Schulumfeld auf. Zugleich gab es schulfremden Kfz-Verkehr durch angrenzende Wohngebiete. Diese Kombination führte zu einem hohen Gefahrenpotenzial im Schulumfeld. Aus dieser Problemlage heraus wandte sich die Stadtgemeinde Steyregg an die verkehrplus ZT GmbH, um ein Gutachten zur Einrichtung einer Schulstraße zu erstellen.
Aufbauend auf das Gutachten wurde im April 2026 durch die Stadtgemeinde Steyregg die Schulstraße umgesetzt. Die Schulstraße gilt an Schultagen in der Zeit von 7:00 bis 7:45 Uhr. Zusätzlich wurden Elternhaltestellen an beiden Enden der Schulstraße eingerichtet.
Ziel war es, die Sicherheit und Aufenthaltsqualität im Bereich der Kirchengasse im Schulumfeld zu erhöhen und Maßnahmen im Ortskern zu setzen, die zu einer Mobilitäts- und Klimawende beitragen. Weiters erfolgte dadurch die Transformation des Straßenraums vor dem Schulgebäude hin zu einem hochwertigen Platz.
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